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Upgreen und Hey Urban Monkey
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Wo die Liebe hinblüht: Petra & John über ihre Pflanzenliebe und Hey Urban Monkey

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Petra und John sind Designer und lieben Pflanzen. Sie haben Hey Urban Monkey ins Leben gerufen und ein Zimmerpflanzen-Quartett entworfen. Das ist wunderschön illustriert und charmant geschrieben. Ihr könnt damit nicht nur spielen, sondern auch lernen, wie ihr eure Zimmerpflanzen gut versorgt. Wie Petra und John auf die Idee gekommen sind, was das Leben mit mehr als 100 Pflanzen bedeutet und warum es für die beiden immer schwieriger wird, Fernsehen zu kucken – das beantwortet das Hamburger Paar in unserem Interview.

Upgreen und Hey Urban Monkey - Petra & John

Wie seid ihr auf die Idee zu eurem bezaubernden Zimmerpflanzen-Quartett gekommen? 

John: Das war ein fließender Prozess. Petras Pflanzenliebe hat mit den Jahren dazu geführt, dass immer mehr Zimmerpflanzen bei uns eingezogen sind. Sie hat auf Instagram unter Hey Urban Monkey Pflanzenfotos gepostet. Und ich habe begonnen, Pflanzen zu illustrieren. Wir haben dann überlegt: Was machen wir damit? Und kamen auf die Idee des Quartetts. Wir wollten nicht nur Illustrationen mit kurzen Beschreibungen und Pflegetips rausbringen, sondern in dem Ganzen auch einen spielerischen Aspekt unterbringen.

Euer Quartett stellt 40 Zimmerpflanzen vor. Habt ihr die alle zuhause?

Petra: Nicht alle, aber Dreiviertel haben wir bestimmt.

John: Ehrlich gesagt war es so, dass ich unsere Einkaufsliste illustriert habe. Also die Zimmerpflanzen, die Petra noch unbedingt haben wollte. Diese Einkaufsliste arbeiten wir sukzessive ab. Die vier Farne aus unserem Quartett stehen mittlerweile wirklich in unserer Wohnung.

Petra: Wir haben aber auch viele Pflanzen, die in dem Quartett nicht vorkommen. Unsere Kakteen oder Orchideen zum Beispiel. Die sind leider zu kurz gekommen.

Habt ihr eine Lieblingskarte?

Petra: Ich habe zwei: Den Lebenden Stein und die Forellenbegonie. Sie fasziniert mich, weil sie mit ihren silbernen Punkten etwas Verspieltes hat. Den Lebenden Stein mag ich, weil er wie ein kleines Alienhirn aussieht. Und er kann trotzdem wunderhübsch blühen. Der Kontrast zwischen toller Blüte und dem ungewöhnlichen Aussehen, den finde ich toll.

John: Ich habe keinen Favoriten. Was ich aber sehr mag und erstaunlich oft mache: die Karten in der Hand zu halten und sie aufzufächern. Da entsteht ein kompletter Pflanzen-Regenbogen.

Upgreen und Hey Urban Monkey - Pflanzenquartett

Hey Urban Monkey - Pflanzenquartett 2

Wie ist eure Liebe zu Pflanzen entstanden?  

Petra: Ich bin in einem Dorf in Oberösterreich groß geworden. Also mitten im Grünen. Als Kind war ich immer auf den Wiesen und im Wald unterwegs. Außerdem ist mein Vater Insektenforscher. Er kennt sich mit Pflanzen sehr gut aus. Das hat mich natürlich beeinflusst und dazu geführt, dass ich mich schon früh für Pflanzen interessiert habe. Als ich 1999 nach Hamburg gezogen bin, war es für mich ganz wichtig, dass meine Wohnung einen Balkon hat, damit dort Pflanzen sein können.

John: Ich bin mit Frauen aufgewachsen, die einen starken Bezug zu Pflanzen hatten. Meine Oma zum Beispiel hat Stecklinge geklaut, egal wo wir waren. Trotzdem habe ich nicht so ein Händchen für Pflanzen. Bevor Petra und ich zusammenzogen, sind die, die ich hatte, oft gestorben. Ich kucke mir Pflanzen gern an, es macht mir Spaß, sie zu illustrieren und ich freue mich, dass wir in unserer Wohnung von so viel Grün umgeben sind.

Wie viele Zimmerpflanzen habt ihr?

Petra: Mehr als 100. In den letzten Jahren sind es richtig viel geworden. Außer in unserem Schlafzimmer haben wir überall Pflanzen. In der Küche haben wir eine kleine „Orangerie“, mit lauter Zitrusstauden. Da ist auch mein Zitronenbäumchen dabei, das ich vor 20 Jahren aus Zitronenkernen selbst gezogen habe.

John: Ja, wir haben praktisch eine Urban Jungle zuhause, in dem es schwierig geworden ist, Fernsehen zu kucken, weil die Sicht eingeschränkt ist. (lacht) Petra bringt auch ausgesetzte Pflanzen mit nach Hause. Im Oktober war es eine große Yucca-Palme, die traurig und weinend an der Straßenecke stand und gerettet werden wollte...

Mehr als 100 Zimmerpflanzen, darunter verschiedene Arten. Bedeutet das nicht jede Menge Arbeit?

Petra: Kann sein, dass das für andere eine Belastung wäre. Aber ich sehe das nicht so und schon gar nicht als große Aufgabe. Im Gegenteil: Pflanzen haben für mich etwas sehr Entspannendes und Meditatives. Wenn ich mich abends oder am Wochenende um sie kümmere, dann schalte ich total ab. Wir haben zwei Balkone und im Sommer stehen dort zwei Hochbeete. Als Kind bin ich in den Wald gegangen und habe mir alles genau angeschaut. Heute gehe ich auf unsere kleinen Dschungelbalkone und betrachte, was dort wächst und gedeiht.

John: Die Idee mit dem Hochbeet hatte ich. Ich mag Pflanzen, die man essen kann. Das pure Angucken finde ich zwar auch ganz schön. Aber wenn man aus einer schönen Pflanze auch ein Erbsenpüree machen kann, dann freut mich das. 

Upgreen und Hey Urban Monkey

Kommen euch Wohnungen von Freunden, die keine Zimmerpflanzen haben, nicht seltsam leer vor?

Petra: Die meisten unserer Freunde haben Pflanzen...

John: ...und wenn nicht, kriegen sie Stecklinge...

Petra: ...oder fragen nach Stecklingen. Ja, eine Wohnung ohne Pflanzen wäre schon eigenartig für mich. Ich bin nicht nur ein sinnlicher, sondern auch ein visueller Mensch. Ich finde es einfach schön, Pflanzen anzusehen.

Ist das ein Grund, warum man euch regelmäßig im Botanischen Garten in Hamburg antreffen kann?

John: Ich mag die Architektur. Es ist schön zu sehen, wie das Grafische des Gebäudes aufgebrochen wird durch die vielen Pflanzen. Das Bild ändert sich immer wieder, weil sich die botanische Welt über die Jahre hinweg und aufgrund der Jahreszeiten ständig verändert.

Petra: Es ist total schön, im Botanischen Garten abzutauchen. Außerdem ist es viel wärmer als draußen und man bekommt so etwas wie ein tropisches Gefühl. Vor Kurzem haben die Lebenden Steine geblüht. Das haben wir aber leider verpasst und nur noch die kleinen braunen abgestorbenen Blütenblättchen sehen können. Das war sehr schade.

Upgreen und Hey Urban Monkey - Urban Jungle

Wie hat sich euer Leben durch das Leben mit Zimmerpflanzen verändert?

John: In jedem Fall beschäftige mich mehr mit Pflanzen als vorher. Außerdem hat unser Urban Jungle dazu geführt, dass wir das Zimmerpflanzen-Quartett gemacht haben. Es ist unser gemeinsames Projekt und eine Mischung unserer persönlichen Interessen: Petra bringt ihre Pflanzenliebe mit und wir beide die Leidenschaft für Gestaltung.

Petra: Unser Zuhause ist ein angenehmer Gegenpol zum stressigen Großstadtleben. Hier sind wir umgeben von unterschiedlichsten Grüntönen, können Kraft sammeln, unsere Akkus wieder aufladen. Pflanzen sind eben nicht nur schön anzusehen, sie geben auch neue Energie. 

Wie geht es mit Hey Urban Monkey weiter? Habt ihr schon konkrete Pläne?  

Petra: Wir haben festgestellt, dass viele unserer Follower auf Instagram aus dem englischsprachigen Raum kommen. Die können mit einem deutschsprachigen Quartett natürlich eher wenig anfangen. Sie mögen aber unsere Illustrationen. Deshalb überlegen wir gerade, ob wir aus den Zimmerpflanzen-Illus Postkarten oder Poster entwickeln. 

John: Grundsätzlich können wir uns sehr viel vorstellen. Wir müssen uns aber auch ein wenig bremsen. Mit unserem Pflanzen-Quartett halten wir zum ersten Mal ein Produkt in den Händen, das wir selber gemacht haben. Jetzt stehen wir vor der Aufgabe, das Quartett zu vertreiben. Das wird spannend und wir freuen uns darauf.

Vielen Dank, liebe Petra, lieber John, für das sehr nette Gespräch! Und wenn ihr, liebe LeserInnen, das schöne Zimmerpflanzen-Quartett von Hey Urban Monkey kaufen möchtet: Es ist bei uns im Shop erhältlich.

Hey Urban Monkey bei UpgreenFotocredits: Hey Urban Monkey und Dominik Leiner

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